Geburtsvorbereitungen – mein Fazit

Nun ist die Geburt schon einige Wochen her und ich habe mir gedacht, es interessiert bestimmt den ein oder anderen von euch, was von meinen Geburtsvorbereitungen im Nachhinein sinnvoll und hilfreich gewesen ist. Dabei habe ich lange überlegt ob ich diesen Beitrag überhaupt schreiben soll, denn im Endeffekt kann ich nur vermuten was geholfen hat und was weniger. Wie ich in meinem Geburtsbericht erzählt habe, hatte ich schon ein paar Geburtsverletzungen, aber diese waren nur sehr oberflächlich und sind recht schnell verheilt. Ob es nun der Tee war, das Dammmassageöl oder die Akupunktur, die größere Verletzungen verhindert haben kann ich nicht genau sagen, aber schaden kann es auf jeden Fall nicht. Und in meinem Fall ist der Kleine mit der Hand am Gesicht geboren worden, was bedeutet, dass ich ohnehin nicht ganz ohne Verletzungen davon gekommen wäre. Ich glaube aber schon, dass die Vorbereitungen es auf jeden Fall minimiert haben.

Außerdem kann ich die Akupunktur sehr empfehlen, da ich schon denke, dass sie auf jeden Fall dabei geholfen hat den Muttermund während der Geburt in kurzer Zeit zu öffnen. Natürlich kommt es hierbei auch darauf an wie man veranlagt ist und welche Einstellung man während der Geburt hat. Akupunktur ist also keine Garantie aber ich glaube, dass es  bei mir einen großen Einfluss auf den Geburtsverlauf hatte und ich würde es immer wieder so machen.

Wovon ich auch nach wie vor überzeugt bin, ist, dass ich so lange Pilates gemacht habe. Weder während der Schwangerschaft oder jetzt danach hatte ich Probleme damit das Wasser zu halten und ein starker Beckenboden hilft auch während der Geburt. Ich kenne Frauen, die schon nach der ersten Geburt Probleme damit bekamen Wasser zu halten und dies mühsam durch Training zurück erlangen mussten.

Was definitiv nichts gebracht ist wohl das Schwangerschaftsöl, denn ziemlich zum Ende hin ist mein Bauch plötzlich über Nacht an mehren Stellen gleichzeitig gerissen. Aber es sind viele kleine Risse, deswegen denke ich mir auch einfach, vielleicht wäre es ohne das Öl noch schlimmer gewesen. Aber wie ich auch bereits geschrieben habe, denke ich eh bei Dehnungsstreifen kann man nicht viel machen, da das Bindegewebe auch viel mit Veranlagung zu tun hat.

Tatsächlich hätte ich nicht gedacht, dass ich weder die Entspannungsmusik, noch die Kristalllampe oder sonstige Vorbereitungen in der Richtung verwenden werde. Es ist einfach alles so schnell gegangen für mein Gefühl, dass ich überhaupt nicht an solche Sachen gedacht habe, sondern einfach nur schnell da durch wollte.

Da es wie ihr wisst mit der Hausgeburt geklappt hat, kam zwar der Hausgeburtskorb zum Einsatz aber die Kliniktasche nicht. Ich war aber sehr froh, meine Kleidung nach der Dusche dort parat zu haben und ein paar Snacks und Getränke direkt bei mir an denen ich mich direkt bedienen konnte. Sonst kam die Tasche im Prinzip nicht zum Einsatz, weil ich zuhause natürlich alles da hatte.

Was die organisatorischen Maßnahmen angeht, kann ich wirklich nur jedem empfehlen den Papierkram, gerade für das Elterngeld und so weiter vorzubereiten. Ihr habt natürlich ein paar Tage Zeit nach der Geburt alles abzuarbeiten, aber ihr wollt euch sicher nicht in den ersten Tagen mit eurem Baby mit Kopien und dem Raussuchen von Unterlagen herumschlagen, sondern die Zeit wirklich genießen können. Wie versprochen, kommt dazu dann auch noch ein Beitrag, indem ich euch sage, was ich dazu alles organisiert und vorbereitet habe, denn man muss wirklich sagen: ein Baby zu bekommen löst eine ganz schön bürokratische Dokumentenschlacht aus.

Was ich sonst noch in meinem Geburtsvorbereitungs-Beitrag geschrieben Bedarf glaube ich keiner weiteren Erklärungen, deswegen sage ich an dieser Stelle: Tüdelüüü und bis bald! 😊

Hier findet ihr meinen vorangegangenen Post zu meinen Geburtsvorbereitungen: https://nimmerlandnomaden.de/?p=714

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