Noch ein bisschen mehr Harmonie für mein Zuhause durch KonMari

KonMari Teil2:

 

Im ersten Teil meiner Suche nach noch mehr Harmonie durch die KonMari Methode habe ich ja bereits erklärt, wie diese angewandt wird. Und wie dort schon vermutet, ist es tatsächlich nicht so einfach, die Wäsche von 4 Personen mal komplett zusammen zu kriegen und durchzuforsten. Aber die Erleichterung, durch die abgegeben Bücher motiviert mich und so teile ich mir die Arbeit einfach so auf, dass ich bei jedem Mal, wenn etwas aus der Wäsche kommt, es durch die Methode von mir geprüft wird.

Meine Kleidung ist für mich ein sehr emotionaler Teil. Ich schaue in meinen Schrank und sehe wirklich so einige ungeliebte Stücke die da hängen und liegen, die aber trotzdem immer wieder rausgezogen werden und mit einem Seufzen angezogen. Das ist mir bis zu diesem Zeitpunkt nie wirklich bewusst aufgefallen. Gerade wenn man mit seinem Körper nicht im Einklang ist, sind viele Kleidungsstücke nur Kompromisse, die man hofft bald loszuwerden. Aber ich kann euch sagen, irgendwie macht es schon glücklich meine gesammelten Schwangerschaftsteile auszusortieren, die ich jetzt noch lange nach den Schwangerschaften getragen habe.

Es ist wirklich spannend wie unterschiedlich die Gefühle zu manchen Kleidungsstücken sind. Bei dem einen T-Shirt muss ich unwillkürlich seufzen und bei einem anderen Pulli breitet sich sofort ein Lächeln aus. Der Aufdruck ist mittlerweile runter, der Kragen ist schon ganz dünn, aber es ist trotzdem einer der bequemsten wohlfühl Pullis überhaupt. Ich kann einfach darin versinken. In der Schwangerschaft passt er bis zum Schluss und in Krankheiten steht er mir tapfer zur Seite, wenn man mal die kalte Nase darin vergräbt.

Bei der Kleidung von meinen Kindern ist das nochmal was anderes. Die wird eh regelmäßig durchstöbert und aussortiert, weil die beiden ja einfach nicht mit dem Wachsen aufhören wollen. So ist diese doch sehr aktuell und braucht nur relativ lange zum Sichten, weil die beiden ständig umgezogen werden müssen und ich mir nie ganz sicher bin, ob ich mir für dieses oder jenes schon die Zeit genommen habe es mir genau anzuschauen.

Nach dem Aussortieren, soll alles seinen Platz im Schrank finden. Dazu empfiehlt Marie Kondo eine spezielle Falttechnik. Ich bin sehr begeistert von dieser Technik wie man die Kleidung im Schrank falten und anordnen sollte. Das macht für mich absolut Sinn, ist auf jedes Kleidungsstück anwendbar und wird auch wieder mit jedem Waschgang ein bisschen mehr im Schrank integriert. Wenn Mini (1 J.) nicht grad wieder alles ausräumt und begeistert jedes Kleidungsstück ihrem Bruder (3 J.), Papa oder Mama zuordnet, sieht es wirklich sehr ordentlich aus und schon der Blick in den Schrank verteilt ein Stückchen mehr Freude.

Im Endeffekt bin ich erstaunt wie leicht es mir gefallen ist mich von den meisten Dingen zu verabschieden. Mittlerweile kann ich in meinen Schrank reingreifen und eigentlich alles anziehen und fühle mich wohl. Ein zwei Teile muss ich zukünftig aber noch nach und nach austauschen, weil ich es noch brauche oder weil es langsam nicht mehr tragbar oder zu retten ist. Das wird dann erledigt wenn mal wieder ein bisschen Geld zum Shoppen übrig ist. Man muss halt immer irgendwie ein bisschen dran bleiben. Zusätzlich habe ich durch diese Aktion auch wieder richtig Lust bekommen, mehr dafür zu tun mich in meinem Körper wieder wohl zu fühlen, die Kleidung passt ja wieder zu mir und fühlt sich nicht mehr so sehr nach Kompromiss an.

 

Eure Mag

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